Wichtig ist nicht nur, was ein Computer kann - wichtig ist vor allem, wie einfach er es kann. Das gilt vor allem beim Autofahren. Mercedes hat beim Comand-System besonders viel über "Usability" nachgedacht.
Dafür sorgt schon das neu entwickelte Bedienkonzept. Auf häufig genutzte Funktionen kann dabei besonders schnell zugegriffen werden. Deshalb ist das System redundant gestaltet: Je nach Gewohnheit steuert der Fahrer zum Beispiel Autoradio, TV-Empfänger, CD/DVD-Wechsler, Telefon und Navigation entweder über konventionelle Schalter, Tasten im Multifunktions-Lenkrad oder über das weiterentwickelten COMAND-System. Die Direktwahltasten in der Mittelkonsole sind ergonomisch so platziert, dass man sie bequem und fast ohne hinzuschauen bedienen kann.
Anzeige
Das "Cockpit Management and Data System" - kurz Comand - ist neu designed worden und bietet mehr Möglichkeiten als sein Vorgänger. Neben den üblichen Telematik- und Audiogeräten sind jetzt auch verschiedene Fahrzeugfunktionen in das System integriert, für die bisher Einzelschalter nötig waren - das fängt beim Rollo des Heckfensters an und hört bei den Einstellungen für die Innenbeleuchtung noch lange nicht auf. Zentrales Bedienelement ist dabei der neue Comand-Controller auf dem Mitteltunnel, der an die Systeme in Audi und BMW erinnert. Mit ihm werden die Haupt- und Untermenüs im Bordcomputer ausgewählt und die Funktionen aktiviert. Unter dem Deckel der Handauflage versteckt sich eine Tastatur fürs Telefon.
Das große, schwenkbare Farbdisplay ist auf gleicher Höhe wie das Kombi-Instrument positioniert und liegt damit im Sichtbereich sowohl von Fahrer wie von Beifahrer. Comand bedient serienmäßig Autoradio, CD/DVD-Spieler und einen Anschluss für Computer-Speicherkarten (PCMCIA-Karten). Auf Wunsch kann es mit einem europaweiten Navigationssystem ausgestattet, dessen Daten nicht auf CD sondern auf einer schneller lesbaren Festplatte gespeichert sind. Das beschleunigt die Berechnung einer Rute erheblich.