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  Fahrbericht: Honda FR-V 2.2 CDTi

Flotter Doppel-Dreier



Mit dem 2,2-Liter-Turbodiesel vervollständigt Honda das Motorenprogramm des Vielzweck-Vehikels FR-V. Der 103 kW (140 PS) starke 3+3-Sitzer wird im Sommer an die Kunden ausgeliefert.

 
  
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Honda FR-V 2.2i CTDi
Der Turbodiesel (erfüllt ohne Dieselpartikelfilter die Euro-4-Abgasnorm) soll den Verkauf des FR-V nach oben treiben. Die Verantwortlichen bei Honda rechnen bei dem Allzweck-Wagen mit einem verkauften Diesel-Anteil von 40 bis 50 Prozent. Das könnte durchaus gelingen. Sprechen die Leistungsdaten (103 kW/140 PS, maximal 340 Newtonmeter Drehmoment) doch eine deutliche Sprache – nämlich die des sportlichen Antritts.

Und das gelingt der Familienkutsche mit dem Commonrail-Aggregat unter der Haube gut, wie eine erste Fahrt zeigt. Vom Start weg bringt das Triebwerk den 1586 kg schweren Doppel-Dreier flott in Fahrt. Der Turbodiesel, der seine Leistung aus 2204 Kubikzentimeter Hubraum bezieht, gibt die Kraft von maximal 340 Newtonmetern über eine manuelle Sechsgang-Schaltung an die Vorderräder weiter. Die Schaltung – der Schalthebel ragt aus dem Armaturenbrett – ist leichtgängig, die Anschlüsse passen. Die Höchstgeschwindigkeit von 192 km/h erreicht der Diesel-FR-V im fünften Gang. Der sechste ist ein Schongang - fürs angenehme und sparsame Reisen bei gleich bleibender Geschwindigkeit.

Platz und Flexibilität

Neben dem laufruhigen Motor überzeugt der FR-V mit seinen Fahreigenschaften. Schnelles Kurvenfahren bei guter Straßenlage ist für ihn kein Problem. Und sollte es eines werden, hilft das serienmäßig montierte elektronische Stabilitätsprogramm VSA dem Fahrer aus der Patsche. Und egal ob Kurve oder Gerade, die Federung federt komfortabel. Den Honda FR-V 2.2i-CTDi gibt es als Comfort (24.350 Euro) oder Executive (27.550 Euro). Bereits in der Basisversion sind unter anderem ab Werk sechs Airbags, eine automatische Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn, Radio/CD-Spieler, ein Tempomat, das elektronische Stabilitätssystem VSA und 16-Zoll-Räder verbaut.

Wie seine Benziner-Brüder liefert auch der Diesel eine Menge Platz und Flexibilität im Innenraum. Die zwei Dreier-Sitzreihen sind gut für eine angenehme Kommunikation. Die Mittelsitze lassen sich nach hinten verschieben, die hinteren Sitze können mit je einem Handgriff im Boden versenkt werden. Last, but not least passen in den Gepäckraum 439 bis 1600 Liter Gepäck. Und für Krimskrams gibt es allerlei Staufächer übers gesamte, hochwertig anmutende Wageninnere verteilt. Kurzum: Honda ist mit dem FR-V 2.2i-CTDi eine gute Kombination gelungen. Sportlichkeit, Flexibilität, Platz und Praktikabilität stehen in einem ausgewogenen Verhältnis. Was will man mehr für ein Familienauto? Ach ja: einen Dieselpartikelfilter. Den führt Honda ab Herbst als Option nach und nach für seine Dieselmodelle ein. Die Höhe des Aufpreises steht noch nicht fest.

 Sie wollen mehr wissen? Kein Problem ...

  
 Text: Cornelia WahlStand: 13.05.2005
 Fotos: Hersteller 
  
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