Jetzt wird's aber Zeit: Viele Autofahrer haben auf den ersten Wintereinbruch mit Schnee und Eis gewartet, bevor sie Winterreifen montieren. Auch wer erst jetzt in die Puschen kommt, findet hilfreiche Tipps in unserem Special.
Denn besser sind Winterreifen in der kalten Jahreszeit allemal. Wenn der erste Wintereinbruch kommt und Schnee auf der Straße liegt, wird die Fahrsicherheit mit Sommerreifen dramatisch reduziert. Das Anfahren gelingt zumindest an Steigungen überhaupt nicht mehr, das Fahrzeug bricht in Kurven auch schon bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr früh aus. Die Bremswege werden gefährlich lange.
Anzeige
Selbst mit modernen aktiven Sicherheitssystemen ausgestatte Fahrzeuge haben derlei Probleme und können auf Winterreifen nicht verzichten. Der Wechsel auf Winterreifen bringt einen Sicherheitsgewinn und verhindert Ärger mit der Versicherung. Schnee und Eis sorgen für so manchen Blechschaden, aber auch für zahlreiche Verletzte. 55 Prozent aller Unfälle geschehen auf winterlichen Straßen. Viele dieser Unfälle könnten mit einer angepassten Bereifung vermieden werden.
Sommerreifen haben eine Gummimischung, die schon bei Plustemperaturen unter sieben Grad Celsius härter wird. Auch schon auf schneefreier Fahrbahn wird die Kraftübertragung und damit die Haftung reduziert. Noch mehr Probleme bekommen Sommerreifen bei Schnee und Eis. Auf verschneiter Fahrbahn steht ein Fahrzeug (aus nur 50 km/h) mit Winterreifen nach 35 Metern, mit Sommerreifen verlängert sich der Bremsweg um acht Meter. Bei höherem Tempo wird die Differenz noch größer.
Selbst der Preis für den zweiten Set Reifen rechnet sich: Schon ein Blechschaden und die dann zwangsläufig höhere Versicherungsprämie sind meist deutlich teurer als sein Satz Winterreifen.