(Fast) ein klassischer Panda
Fiat erweitert den Grande Panda um eine klassische Einstiegsmotorisierung. Seit Anfang des Jahres ist der kleine Italiener mit dem auffälligen Auftritt in Deutschland bestellbar, im Handel steht er erst seit Sommer 2025. Softwareprobleme hatten die Auslieferung zusätzlich verzögert. Gestartet war die Baureihe als Mild Hybrid und als reine Elektroversion. Ab sofort ergänzt ein 1,2 Liter Turbo Benziner das Programm und setzt den Retrocharme des an den Panda 4×4 der Achtziger erinnernden Designs auf eine neue Basis.
Der Dreizylinder leistet 100 PS und stemmt 205 Newtonmeter. Das Triebwerk ist kein Unbekannter und arbeitet in identischer Spezifikation auch in diversen Stellantis-Derivaten wie dem Opel Corsa, dem Peugeot 208 oder dem Citroën C3. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe. Für Fiat ist das ein bisschen „back to the roots“, denn wer selbst wieder schalten möchte, der findet im Grande Panda erstmals eine Option dazu. Die 48 Volt Hybride wurden bislang ausschließlich mit Automatik kombiniert. Fiat nennt übrigens einen Normverbrauch von rund 5,7 Litern je 100 Kilometer.

Wie die restlichen Grande Panda-Varianten ist auch der Turbobenziner in den Linien Pop, Icon und La Prima zu haben. Pop bringt serienmäßig ein 10 Zoll Kombiinstrument, eine manuelle Klimaanlage, Parksensoren hinten und verschiedene Assistenzsysteme. Der Icon legt mit Pixel Optik LED Scheinwerfern, einem zusätzlichen 10,25 Zoll Infotainment mit Smartphone Integration sowie einer Geschwindigkeitsregelanlage nach. La Prima bildet das Topmodell mit 17 Zoll Rädern, Navigation, kabelloser Ladefunktion, Rückfahrkamera und Klimaautomatik.
Beim Preis bleibt der neue Benziner trotz Einstiegsetikett ohne Entlastung. Der Grande Panda startet weiterhin bei 18.990 Euro in der Ausführung Pop. Der Icon steht mit 20.990 Euro in der Liste, La Prima mit 23.990 Euro. Die bisherige Basis mit Mild Hybrid steigt um 1.000 Euro auf 19.990 Euro. Damit ist der einstige Publikumsliebling recht teuer: Der Plattformbruder Citroën C3 mit demselben Motor startet bei 15.990 Euro. Ein Dacia Sandero ist ab 12.490 Euro zu haben. Selbst der größere MG3 beginnt bei 17.990 Euro. Aber sie haben eben nicht den Coolness-Bonus.





