Extravagante Exoten bis 10.000 Euro

Avatar-Foto

VonZaid Hamid

24. September 2025

Auffallen zum kleinen Preis

Auffallen um jeden Preis? Das muss nicht sein – schon gar nicht mit einem Auto, denn das kann schnell richtig teuer werden. Doch es geht auch anders, denn es gibt einige lässige Alternativen, mit denen man mobil extravagant abseits der Masse unterwegs ist, ohne sich zu verschulden.

Im Straßenverkehr aufzufallen, ist gar nicht mehr so einfach. Die meisten Autos sind mittlerweile grau, schwarz oder silber – natürlich zumeist in edlem metallic und dann am besten noch als crossiger SUV, um zu verhindern, dass irgendjemand auf einen aufmerksam wird. Doch es geht auch anders – Beispiele gefällig? Garantiert ohne SUV und ohne Langeweile!

Audi A2-1:

Was Toyota sein Prius, ist Audi sein A2 – eine fesche Öko-Knutschkugel, die Anfang der 2000er Jahre alles andere als erfolgreich war. Die Qualität des Kompaktmodells war top und der Verbrauch nicht nur als A2 1.4 TDI winzig. Besonders begehrt ist der etwas flottere Audi A2 1.6 FSI mit seinem 110-PS-Vierzylinder.

Audi A2-2:

Günstige Modelle mit solider Ausstattung und unter 100.000 Kilometern sind bereits unter 5.000 Euro zu bekommen. Es gibt sogar echte Luxusmodell mit beheizten Ledersitzen und Alufelgen, die die Räder nicht wie Trennscheiben aussehen lassen. Dann geht es sogar bis 10.000 Euro hoch.

Cadillac ATS-1:

Ein Amerikaner in Europa – das gibt es tatsächlich und das sogar mit echtem US-Styling und allem Komfort. Wie wäre es mit einem Cadillac ATS – Luxusausstattung, bis zu 335 PS starkem 3,6-Liter-Aggregat und Allradantrieb inklusive.

Cadillac ATS-2:

Wer will da schon einen Audi, Mercedes oder BMW fahren? Von 2012 bis 2019 angeboten, sind günstige Modelle des amerikanischen Oberklassemodells bereits ab rund 10.000 Euro zu bekommen – für den großen Auftritt. Wer es sportlicher will, träumt von der V-Sportversion oder dem Coupé.

DS3-1:

Mini Cooper, Fiat 500 oder VW Polo – das kann doch jeder fahren. Wie wäre es mit einem DS3? Als DS eher noch Ableger von Citroen als echte eigenständige Automarke war, war der DS3 einer der schicksten Kleinwagen mit Premiumanspruch und Stylinggarantie.

D3-2:

Von der müden Basisversion mit 82 PS sollte man die Finger lassen. Wenn schon DS3, dann am besten den 156 PS starken Vierzylinder-Saugmotor mit 1,6 Litern Hubraum oder den 207 PS starken Sportler. Die edle Ausstattung und ein lässiger Auftritt ist für ein Modell ab 2014 zumeist schon dabei.

Mini Cooper S Cabrio-1:

Auch wenn der Sommer vorbei ist – mit einem Mini Cooper Cabrio lässt es sich auch im Herbst und Winter glänzen. Die erste Generation mit dem 170 PS starken Chrysler-Triebwerk ist mehr als flott motorisiert und steht insbesondere der Damenwelt.

Mini Cooper S Cabrio-2:

Ein Modell aus dem Jahre 2005 mit weniger als 100.000 Kilometern und edler Innenausstattung kostet in einem soliden Pflegezustand 5.000 bis 8.000 Euro. Noch besser ist die zweite Generation, die bei rund 10.000 Euro startet.

VW Scirocco-1:

Volkswagen baut nur langweilige Autos? Von wegen! Wie wäre es mit einem Scirocco, der Mitte der 2010er Jahre nicht nur in Sachen Design eine echte Abwechslung zum Dauerbrenner Golf war?

VW Scirocco-2:

Wenn schon die Neuauflage des 1970er-Jahre-Sportlers, dann sollte es keine Basisversion mit müden 122 PS sein. Ideal sind die Zweiliter-Turbos mit 180 und 200 PS – zu bekommen ab rund 10.000 Euro. Lässiger Auftritt und sportliches Fahrverhalten inklusive.

Toyota MR2-1:

Klar, Toyota kann auch Sportwagen und was für welche. Eine ebenso unbekannte wie spaßige Version ist der MR2, der mit Mittelmotor und Stoffdach ein Spaßroadster ist, den kaum heute kaum mehr jemand auf dem Radar hat.

Toyota MR2-2:

Zugegeben, es gibt sportlichere Triebwerke als den 140 PS starken 1,8-Liter-VVT-Motor hinter den beiden Sitzen, doch der leichte Doppelsitzer ist gerade offen eine echte Schau und mit solider Ausstattung und weniger als 100.000 Kilometer für deutlich unter 10.000 Euro zu bekommen.

Kommentar verfassen