Geplanter Erfolg
Skoda schwimmt in Europa unverändert auf einer Erfolgswelle. Egal ob Enyaq, Elroq, Kamiq oder Octavia – nahezu jedes Modell der Tschechen ist unabhängig vom Antriebskonzept ein Treffer. Wer sollte Zweifel daran haben, dass sich das beim neuen Elektro-SUV Epiq ändert?
Auch wenn es in China als größtem Automarkt der Welt nicht läuft, hat Skoda ein überaus erfolgreiches Jahr 2025 hinter sich. Mehr als eine Million verkaufte Fahrzeuge bedeuten in schweren Zeiten einen Zuwachs von knapp 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders gut läuft es bei den Elektromodellen, denn deren Verkaufszahlen verdoppelten im vergangenen Jahr. Dieser Trend dürfte sich in 2026 fortsetzen, denn jetzt feiert mit dem elektrischen Epiq ein kompakter Crossover seine Premiere, der für mächtig Rückenwind sorgen dürfte. Der neue E-SUV auf MQB+-Plattform ist unter den überaus erfolgreichen Elektromodellen Elroq und Enyaq positioniert. Technisch ist er eng mit Konzernmodellen wie dem Cupra Raval oder einem VW ID Polo verwandt.

Auf 4,17 Metern bietet der neue Epiq aus dem Konzernwerk in Navarra Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder auf fünf offiziellen Sitzplätzen sowie einen variablen Laderaum von 475 Litern nebst Frunk mit 25 Litern vorn. Im Armaturenbrett blicken die Insassen auf das bekannte Paket aus kleinen Infodisplay für die Instrumente und einem 13 Zoll großen Zentralbildschirm. So erfolgt die Bedienung per Sprache, Touchscreen oder die horizontal ausgerichteten Module am Lenkrad. Der Skoda Epiq ermöglicht zudem bidirektionales Laden und verwandelt sich so in einen mobilen Energiespeicher, der elektrische Energie in das häusliche Stromnetz speisen und für den Betrieb elektrischer Geräte zur Verfügung stellen kann.
Überraschend liegt der Einstiegspreis für den Skoda Epiq Essence 35 bei 25.900 Euro und damit über erwarteten 25.000er-Grenze – und das für die Basisvariante mit einem gerade einmal 38,5 kWh großen Batteriepaket mit Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie. Der größere Akku bietet eine Kapazität von immerhin 55 kWh mit Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie, die eine höhere Energiedichte und somit mehr Reichweite ermöglicht. Dabei wird der Skoda Epiq zum Start in drei Leistungsvarianten angeboten: Der Epiq 35 leistet 85 kW / 115 PS / 267 Nm und ist ebenso an die sehr kleine Basisbatterie gekoppelt, wie der Epiq 40 mit seinem 99 kW / 135 PS starken Elektromotor an der Vorderachse. Die Normreichweite ist mit gerade einmal 310 Kilometern überschaubar und auch eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h animiert nicht für längere Autobahnfahrten. Das Topmodell Epiq 55 ist mit einer 55-kWh-Batterie unterwegs und schafft immerhin 440 Kilometer. Mit seinen 155 kW / 211 PS / 290 Nm ist er dynamischer als die beiden Einstiegsversionen, ist jedoch ebenfalls bei gerade einmal 160 km/h abgeregelt. Sein Normverbrauch: 13,7 kWh / 100 km.

„Der Epiq ist unser erreichbarster Einstieg in die Elektromobilität – kompakt, selbstbewusst, unverkennbar Skoda und darauf ausgelegt, ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Er setzt klare Maßstäbe dafür, wie ein Elektro-Einstiegsmodell sein sollte: klares, zweckmäßiges Design, intuitive Bedienung und echter Alltagsnutzen“, sagt Skoda-CEO Klaus Zellmer. Marktstart für den Skoda Epiq ist im September.


















