Ein Name macht schon die Runde, bevor das Auto offiziell ist
Der Nachfolger des VW ID.4 wird erst am 28. September 2026 offiziell vorgestellt, doch neue von VW herausgegebene Erlkönigbilder und eine breite Namensdiskussion sorgen bereits jetzt für Gesprächsstoff.
Wer aktuell nach verlässlichen Informationen zum ID.4-Nachfolger sucht, muss sich noch gedulden. Bis zur offiziellen Enthüllung bleibt nur eine Bestandsaufnahme dessen, was Erlkönigfotos und die öffentliche Diskussion hergeben.
Namensfrage: ID.Tiguan gilt als wahrscheinlichste Variante
Offiziell bestätigt ist der Name des Nachfolgemodells bislang nicht. In der öffentlichen Diskussion gilt es jedoch als recht wahrscheinlich, dass der bisherige Name ID.4 nicht fortgeführt wird. Ebenfalls unwahrscheinlich ist die Bezeichnung ID.4 Neo in Anlehnung an den kürzlich vorgestellten ID.3 Neo. Wir gehen stattdessen von der Bezeichnung ID.Tiguan aus.
Erlkönigbilder: zwei mögliche Ausstattungslinien erkennbar
Kürzlich von VW gezeigte Erlkönigbilder zeigen das getarnte Elektro-SUV, wobei zwei leicht unterschiedliche Fahrzeuge zu erkennen sind.

Das Bild deutet klar auf zwei unterschiedliche Ausstattungslinien und zwei verschiedene Aerodynamik-Pakete hin. Möglicherweise eine sportlichere und eine reguläre Version. Wirklich belastbar sind die Thesen allerdings nicht, wenn gleich unsere KI-Retusche im Titel eine schöne Unterscheidung der beiden Stoßfängervarianten visualisert.
Sportversion: Historie legt R oder R-Line nahe
Sollte mit dem Namenswechsel von ID.4 zu ID.Tiguan auch die bisherige Sportbezeichnung GTX entfallen. Ein Schritt, den Volkswagen beim ID.3 mit der Umbenennung zu GTI bereits vollzogen hat, wäre in der Modelltradition des Konzerns mit einer Bezeichnung wie ID.Tiguan R oder ID.Tiguan R-Line zu rechnen. Für die stärkere R-Variante werden in der Diskussion mindestens 286 PS vermutet, mit Boost-Funktion bis zu 340 PS, dazu Allradantrieb, ein leicht verändertes Fahrwerk sowie zusätzlicher optischer Zierrat. Der Sprint von 0 auf 100 km/h würde in diesem Fall rund 5,4 Sekunden betragen. Ein Wert, der dem baugleichen Konzernmodell Skoda Enyaq RS entspräche.

Für eine reine R-Line-Ausführung, die nur optisch sportlicher wird, aber auf ein Leistungsplus verzichten muss, wird dagegen von rund 286 PS ohne Boost-Funktion sowie Hinterradantrieb statt Allrad ausgegangen. Aber auch hier gilt: Beide Varianten sind bislang nicht mehr als plausible Annahmen auf Basis der bisherigen VW-Modellstrategie.
Preis des VW ID. Tiguan
Auch beim Preis eines potenziellen VW ID.Tiguan gilt, dass aktuell noch keinerlei Angaben vorliegen. Man darf allerdings vom ID.4 ableiten, womit auch der elektrische Tiguan erst bei über 40.000 Euro seinen Einstieg finden dürfte.
Bislang vermutete beziehungsweise bestätigte Eckdaten: VW ID.Tiguan
- Offizieller Name: nicht bestätigt, ID.Tiguan gilt als wahrscheinlichste Variante
- Fahrzeugtyp: Elektro-SUV, Nachfolger des VW ID4
- Mögliche Sportversion R: mind. 286 PS, mit Boost bis 340 PS, Allradantrieb, 0–100 km/h in rund 5,4 s (unbestätigt)
- Mögliche Ausführung R-Line: rund 286 PS ohne Boost, Hinterradantrieb (unbestätigt)
- Vergleichbares Konzernmodell: Skoda Enyaq RS
- Offizielle Weltpremiere: 28. September 2026
- Preis: derzeit nicht bekannt

