Zweiter Akt
Die kleine gelbe Pyramide mit dem Hochspannungslogo auf der geöffneten Heckklappe zeigt, dass es sich um keinen gewöhnlichen smart handelt. Die zweite Elektro-Generation des Fortwo ist nun da.
Smart goes Elektro, zweiter Akt. „Dieser Fortwo ist eines unserer ersten Modelle, die wir für die Abschlusstests aufgebaut haben“, sagt Volker Störkmann, Projektleiter des Smart Fortwo electric drive. „Insgesamt gehen 16 dieser Fahrzeuge in den finalen Dauerlauf. Die Akkus von Tesla wurden in unserem Entwicklungszentrum eingebaut.“
Bereits seit 2007 sind im Stadtverkehr von London 100 Elektro smart der ersten Generation unterwegs. Der nahezu lautlose Stadtfloh fuhr sich nach kurzer Zeit in die Herzen der britischen Testteilnehmer. Schließlich kommt man mit dem Kleinen nicht nur um die lästige Parkplatzsuche herum, sondern auch um die teure Citymaut.
Bereits seit 2007 sind im Stadtverkehr von London 100 Elektro smart der ersten Generation unterwegs. Der nahezu lautlose Stadtfloh fuhr sich nach kurzer Zeit in die Herzen der britischen Testteilnehmer. Schließlich kommt man mit dem Kleinen nicht nur um die lästige Parkplatzsuche herum, sondern auch um die teure Citymaut.
Doch arbeitete die erste Akku-Generation noch in einem Hochtemperaturumfeld von 250 bis 300 Grad Celsius, so werkelt die neue bei Umgebungstemperatur. „Der Akku ist dort, wo sonst auch der Benzintank untergebracht ist“, erläutert Störkmann die Technik des Prototypen. „Durch das Gewicht der Batterie hat der Smart sogar einen niedrigeren Schwerpunkt als der Verbrenner.“
Im Vergleich zu den konventionellen smart Modellen wiegt der ed gerade mal 100 Kilogramm mehr. Im Heck des rund drei Meter langen Cityflitzers arbeitet gewöhnlich ein Benziner oder ein Dieseltriebwerk. Beim Fortwo ed sorgt ein 30 kW/45 PS starker Elektromotor für flotten Vortrieb. Von 0 auf 60 km/h schafft es der mobile Energieriegel Dank 120 Nm maximalem Drehmoment in 6,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 100 km/h begrenzt. Der Smart Fortwo ed fährt dabei mit einem einzigen Gang – in beide Richtungen: Geht es rückwärts, dreht der Elektromotor einfach in Gegenrichtung. Die Reichweite mit einem vollen Akku liegt bei 115 Kilometern – gerade 15 Kilometer mehr als bei den „alten“ Londonversionen.
Um den leeren Akku aufzuladen, muss der smart für maximal acht Stunden an die Steckdose. Für einmal Tanken zu 20 bis 80 Prozent liegt die Ladezeit bei 3,5 Stunden. Eine Füllung kostet dabei gerade mal zwei Euro.
Die Technik gibt es nur unter der Klappe im Laderaum zu bestaunen. Die Klappe gibt den Blick frei auf den modifizierten Elektromotor mit seinen Nebenaggregaten. Der gesamte Antrieb im Heck bringt rund 100 Kilogramm auf die Waage.
