Hyundai Crater Concept

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VonZaid Hamid

25. November 2025

Auf Abwegen

In Europa wird Hyundai in erster Linie als Volumenmarke und Wettbewerber von Marken wie Volkswagen, Renault oder Peugeot wahrgenommen. In den USA ist das Image deutlich edler, was nicht allein an den großen SUV liegt. Mit dem Crater Concept zeigen die Südkoreaner, wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen soll. Auch in Europa.

In den USA fährt der Hyundai Palisade in einer Klasse mit Edel-SUV wie BMW X5, Mercedes GLE oder Chevrolet Suburban und auch der Santa Fe zieht die Marke nach oben. Zunehmend will sich der asiatische Autohersteller darüber hinaus jedoch auch ein rustikales Image geben. Nachdem in den Vereinigten Staaten bereits die XRT-Versionen von Ioniq 5, Santa Cruz und Palisade auf dem Markt sind, gibt die Konzeptstudie des Hyundai Crater Concept einen Ausblick auf zukünftige Serienversionen mit rustikalem Charakter – mit und ohne Stecker. 

Auf der Los Angeles Autoshow wurde erstmals das Crater Concept enthüllt; die Geländewagen-Studie entstand im Technical Center Irvine und soll zeigen, dass die XRT-Familie nicht nur wachsen, sondern auch mutiger werden soll. Ein Mittelklasse-Offroader für bis zu fünf Personen, der nicht allein in der City, sondern in einer XRT-Variante auch im Gelände gefallen soll. Dafür gibt es unter anderem Details wie 33-Zoll-Geländereifen, Unterfahrschutz sowie Zusatzscheinwerfer in Außenspiegeln und am Dachträger. „Crater begann mit einer Frage: ‚Wie sieht Freiheit aus?‘ Dieses Fahrzeug ist unsere Antwort darauf“, erläutert SangYup Lee, Chefdesigner von Hyundai, „es ist eine Vision, die von unserem unermüdlichen Drang nach Entdeckungen geprägt ist – um unsere Kunden zu inspirieren, tiefer zu erkunden und die Wirkung von Abenteuern anzunehmen.“ 

Die Kotflügel sind wuchtig ausgestellt, was den selbstbewussten Auftritt des Geländemobils neben den Trittbrettern und Offroad-Pneus unterstützt. Nette Details: der Abschlepphaken am Heck kann beim Wochenendtrip auch als Flaschenöffner genutzt werden und die Leuchten in den Außenspiegeln haben eine Zweitrolle als portable Taschenlampen. Innen gibt es neben bequemen Ledersitzen ein Cockpit mit Haltegriffen, einen Überrollkäfig, große Bedienelemente sowie Adapterplatten, an denen eigene Geräte wie Smartphone, Taschenlampe oder Ladegerät befestigt werden können. Das Head-Up-Display zieht sich nahezu über die gesamte Größe der Windschutzscheibe, während die einzelnen Fahrmodi auf dem eckigen Lenkrad angesteuert werden können. Für den Einsatz im harten Gelände gibt es einen zentralen Offroad-Controller, über den sich unter anderem auch Sperrdifferenziale vorne und hinten sowie das Traktions- und Bremsmanagement bedient werden können. 

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