Die günstigsten Elektroautos auf dem Markt

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VonZaid Hamid

19. Januar 2026

Sparen mit Stecker

Elektroautos haben keine große Reichweite und sind teuer – so bekannte Vorurteile. Doch nachdem sich die Reichweitenproblematik bei immer mehr Modellen langsam auflöst, kommt es diesmal auf den Euro an. Welche Fahrzeuge sind aktuell besonders günstig?

Elektroautos sind oftmals nennenswert teuer als die vergleichbaren Verbrennermodelle – gerade bei kleinen Fahrzeugen. Doch es geht auch anders, denn eine Reihe neuer Autos mit Stecker zeigt, dass die Elektromobilität gerade in den Einstiegssegmenten längst etabliert ist und die Basispreise nach unten gehen. Die erste magische Grenze von 25.000 Euro ist bei vielen geknackt und nunmehr geht es um die 20.000-Euro-Marke, die einige unterschreiten wollen, um die Elektromobilität für neue Käufergruppen attraktiv werden zu lassen. 

Dacia Spring:

Kaum ein Elektroauto ist derart günstig wie der Dacia Spring Electric 70. Das Billigmodell wird aktuell zu einem Einstiegspreis von 16.900 Euro angeboten. Durch herstellereigene Rabatte reduziert sich der Preis jedoch auf knapp unter 12.000 Euro – das ist derzeit konkurrenzlos. Die elektrische Reichweite ist mit 220 Kilometern ebenso überschaubar wie die Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. 

Citroen e-C3:

Der Stellantis Konzern bietet unter seinen verschiedenen Marken eine Reihe von vergleichsweise günstigen Elektromodellen an. Bestes Beispiel ist der 83 kW / 113 PS starke Citroen e-C3, der in der 30-kWh-Version mit einer Reichweite von rund 200 Kilometern aktuell bei knapp unter 20.000 Euro beginnt. Die Version mit mehr als 300 Kilometern Reichweite kostet knapp 25.000 Euro.

Hyundai Inster:

Klein und knuffig ist der europäische Bruder des Hyundai Casper, der in Südkorea seit längerem mit Verbrenner angeboten ist. Der elektrische Inster bietet eine Reihe von pfiffigen Lösungen im Innenraum und ein knuffiges Design – zu Preisen ab 23.000 Euro. Die Reichweite des 71 kW / 97 PS starken Inster mit dem 42-kWh-Batteriepaket: über 320 Kilometer. Gibt es auch als Crossversion.

Leapmotor T03:

Gäbe es nicht den Dacia Spring, dann wäre der Leapmotor T03 das preiswerteste Elektromodell auf hiesigen Straßen. Der 3,62 Meter lange Leapmotor T03, der ebenfalls zum Stellantis Konzern gehört, denn der kleine Chinese ist ab knapp 19.000 Euro zu bekommen. Sein Elektromotor leistet 70 kW / 95 PS und lässt den 03 bis zu 130 km/h schnell sein. Die Reichweite: 265 km.

BYD Dolphin Surf:

Auch der chinesische Massenhersteller BYD hat ein günstiges Elektromodell in seinem Portfolio. Der BYD Dolphin Surf ist mit seinem 65 kW / 88 PS starken Elektromotor ab knapp 23.000 Euro auf dem Markt. Seine Reichweite: 220 km mit seinem 30-kWh-Batteriepaket im Unterboden. 

Fiat Grande Panda:

Auch der Fiat Panda ist mittlerweile elektrisch geworden. Das Fahrzeug auf der hauseigenen Smart-Car-Plattform startet mit seinem 83 kW / 113 PS starken Elektromotor an der Vorderachse aktuell bei knapp 25.000 Euro. Die elektrische Reichweite: 320 km.

Opel Corsa Electric:

Auch beim Corsa hat der geneigte Opel-Kunde die Wahl, wie sein Kleinwagen angetrieben werden soll. Neben hybridisiertem Benziner und Standard-Benziner gibt es auch den Corsa E, der von einem 100 kW / 136 PS starken Elektromotor angetrieben wird. Preislich geht es aktuell bei knapp unter 30.000 Euro los. Mit dem 50 kWh großen Akkupaket sind rund 350 Kilometer drin. 

Renault 5 E-Tech:

Kaum ein Kleinwagen hat in den vergangenen Jahren für derart viel Aufsehen gesorgt wie der elektrische Renault 5 E-Tech, der nicht allein durch seine offensichtliche Remiszenz an den historischen R5 gefällt. Preise ab 28.000 Euro für die Version mit 90 kW / 122 PS und dem 40 kWh großen Batteriepaket, das für mehr als 300 Kilometer reichen soll. Eine Basisversion für unter 25.000 Euro ist geplant.

Renault Twingo:

Wem der noch junge Renault 5 E-Tech aktuell noch zu teuer ist, kann ab Mitte des Jahres im gleichen Hause beim neuen Twingo zugreifen, denn auch er ist in der neuen Generation elektrisch geworden. Einstiegspreis: knapp unter 20.000 Euro. Dafür gibt es 60 kW / 82 PS und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das 27-kWh-Batteriepaket soll für 260 Kilometer reichen.

VW ID Polo:

Das von Volkswagen angekündigte Billigmodell des ID1 lässt noch einiges auf sich warten, doch in den nächsten Monaten bringen die Wolfsburger immerhin den elektrischen ID Polo auf den Markt, der sich nicht nur deutlich wertiger als viele bisherigen ID-Modelle präsentieren soll, sondern auch den bei knapp 25.000 Euro starten soll.

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