In die Mitte Europas
Gerade erst hat Kia seinen kompakten Einstiegs-Crossover EV2 mit Elektroantrieb vorgestellt. Für alle, die es etwas größer mögen und auf einen klassischen Verbrenner setzen, dürfte der neue Kia Seltos genau die richtige Wahl sein.
Der Seltos als 4,43 Meter langer Crossover ist eines der weltweit meistverkauften Modelle der Südkoreaner. In Europa trifft der kleine Bruder des Sportage auf eine harte internationale Konkurrenz – insbesondere durch Modelle aus Konzernen wie Volkswagen, Stellantis oder Renault mit ihren höchst unterschiedlichen Antriebsarten. „Indem wir ihn mit der zweiten Generation nun erstmals nach Europa bringen, stärken wir nicht nur unsere Präsenz in einem der am schnellsten wachsenden SUV-Segmente des Marktes, sondern festigen auch die Position des Seltos innerhalb der globalen Kia-Palette“, sagt Sjoerd Knipping, Chief Operating Officer von Kia Europe. „Mit dem Seltos können wir den Kunden einen vielseitigen SUV anbieten, da die Elektrifizierung in den europäischen Märkten unterschiedlich schnell voranschreitet.“

Heißt, im Unterschied zu den elektrischen EV-Modellen soll der neue Seltos insbesondere klassische Kunden ansprechen, denen eine Sportage zu groß ist. Angetrieben wird der Mittelklasse-SUV von einem 1,6 Liter großen Turbobeniner, der 132 kW / 180 PS / 265 Nm leistet und überraschenderweise nicht nur mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe, sondern auch als Sechsgang-Handschalter angeboten wird. In der zweiten Jahreshälfte folgt eine Hybridversion, der als Fronttriebler 113 kW / 154 PS und als Allradler mit einer elektrischen Hinterachse 131 kW / 178 PS stark ist.
Innen bietet der Kia Seltos die bekannte Designsprache, Platz für bis zu fünf Personen und einen 536 Liter großen Laderaum, der durch Umklappen der Rückenlehne erweitert werden kann. Die Insassen blicken auf zwei 12,3-Zoll-Bildschirme, freuen sich über zahlreiche Komfort- sowie Sicherheitsausstattungen und eine Rückbank, die sich in der Neigung um bis zu 24 Grad verstellen lässt. Der Seltos ist dabei das erste Hybridmodell der Hyundai Motor Group, das mit einer 230-Volt-Steckdose nebst Vehicle-to-Load-Funktion zum Laden externer Geräte ausgestattet ist. Das gab es sonst allein bei Elektrofahrzeugen. Preislich dürfte es bei unter 30.000 Euro losgehen; der aktuelle Basis-Sportage startet bei 34.000 Euro













