Im Sinne der Familie
So langsam blickt man bei Kia nicht mehr so richtig durch. Während die Elektroversionen die Bezeichnung EV2, EV3, oder EV6 und die Verbrenner oftmals ein K im Modellnamen tragen, bleiben einige Fahrzeuge bei klassischen Klarnamen – wie der aufgefrischte Xceed.
Der Kia Xceed ist im hart umkämpften Wettbewerbsumfeld europäischer und asiatischer Fahrzeuge ein kompakter Crossover, der seit vielen Jahren seine Freunde im familiären Kundenumfeld findet. Nachdem er das letzte Fahrzeug im Kia-Portfolio mit der alten Designsprache war, zeigt er sich zum 2027er Modelljahr mit Front, Motorhaube, Schwellern, Heckansicht und Detailelementen wie die anderen Kia-Modelle. Markanter denn je sind dabei die neuen vertikalen LED-Lichtmodule vorn sowie eine komplett neue Heckansicht. Doch auch im Innern hat sich viel bewegt, denn gerade das Armaturenbrett mit neuen Displays und Bedienmodulen ist auf dem Niveau des ungleichen Schwestermodells Kia K4. „Der XCeed spielt eine wichtige Rolle in der Europa-Strategie von Kia“, sagt Sjoerd Knipping, COO von Kia Europe. „Als ein charakteristischer Crossover im C-Segment stärkt er unsere Präsenz in Europas größter und wettbewerbsintensivster Fahrzeugklasse.“

Produziert wird der nunmehr 4,38 Meter lange Kia Xceed unverändert im slowakischen Werk Zilina. Für den Antrieb des Kompakt-SUV stehen Turbobenziner mit 1,0 und 1,6 Litern Hubraum zur Verfügung. Diese leisten ebenso wie im K4 85 kW / 115 PS als Einliterversion (Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-Doppelkupplung als MHEV) und wahlweise 110 kW / 150 PS oder 132 kW / 180 PS für den stärkeren 1,6-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung und obligatorischem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Alle Antriebsvarianten werden ausschließlich als Fronttriebler angeboten. Durch die Überarbeitung der Hinterradaufhängung sowie die weitere Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen hat sich der Fahrkomfort insbesondere für die Fondpassagiere erhöht. Eine neue Abstimmung der einzelnen Fahrmodi soll diese nunmehr deutlicher zwischen Normal und Sport unterscheiden.
Ebenso deutlich wie Front und Heck, zeigt sich im Kia Xceed auch das Interieur mit zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen, sowie geänderten Bedienelementen und Oberflächen verändert. Auf dem gleichen Niveau bleibt das Platzangebot für vier – notfalls auch fünf – Personen und ein Gepäckraumvolumen von 426 Litern. Je nach Modellvariante ist der südkoreanische Slowake auf 16-, 17- oder 18-Zöllern unterwegs. Aktuell geht es für den Kia Xceed 1.6 T-GDI bei 26.990 Euro los – die Mildhybridvariante kostet stattliche 2.000 Euro Aufpreis.
















